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Motivation und Ziele

Vorteile für Verwaltung, VerkehrsteilnehmerInnen und Einsatzkräfte

Die GIP bietet der öffentlichen Verwaltung und den Behörden einen Überblick über die gesamte Verkehrsinfrastruktur, indem alle wesentlichen Informationen gebündelt vorliegen. Eine parallele und damit mehrfache Datenhaltung ist damit nicht mehr erforderlich. So wird etwa die einfache Überprüfung möglich, ob eine behördliche Anordnung bzw. Maßnahme der StVO entspricht oder im Widerspruch zu anderen behördlichen Anordnungen steht. Außerdem können die Wirkungen der Verkehrszeichen auf den Verkehrsfluss abgebildet werden. Die GIP bildet auch die Voraussetzung für die Umsetzung des IVS-Gesetzes, der INSPIRE-Richtlinie und der PSI-Richtlinie in den Gebietskörperschaften.

Der Bevölkerung, welche von den diversen Maßnahmen betroffen ist, kann die Verwaltung durch einen raschen Informationszugriff mehr Service bieten. Denn die GIP ermöglicht eine Gesamtsicht der jeweiligen Sachlage, wodurch schneller auf Anfragen reagiert werden kann. Für die Berichtspflichten des Umweltmonitoring im Verkehrsbereich bildet die GIP ebenso eine unverzichtbare Basis, wie für eine österreichweite gemeinsame Verkehrsauskunft. Durch das Aufzeigen von Alternativen wird dabei der Umstieg auf umweltfreundlichen Verkehr (Öffentlicher Verkehr, Fahrrad, zu Fuß gehen) attraktiv und bewusst gemacht.

Mithilfe der GIP können Unfälle von der Exekutive mit weniger Aufwand und zugleich exakter verortet werden. Das Unfallmanagement und die Analyse von Unfallhäufungspunkten werden dadurch wesentlich erleichtert. Die GIP bildet zudem auch die Grundlage von Routengenehmigungen für Sondertransporte (SOTRA) und Gefahrenguttransporte.